Funke von Thomas Pedersen

Die Idee für eine Garderobe als Bausatz entstand durch Thomas’ Kinderspiele mit Lego und Brios Konstruktionsspielzeug.

Thomas Pedersen ist Architekt und schloss sein Studium 2002 an der Aarhus School of Architecture ab. Seitdem leitet er SPARK by Thomas Pedersen. Das Studio strebt danach, Produkt- und Möbeldesigns zu schaffen, die Ergonomie mit Ästhetik und Nachhaltigkeit verbinden. Dies zeigt sich in Designs, die die dänische Vorliebe für Einfachheit und langlebige Materialien mit einem modernen Ausdruck vereinen, bei dem nichts dem Zufall überlassen wird.

SPARK von Thomas Pedersen arbeitet medierübergreifend mit Bleistiftskizzen, 3D-Modellen und physischen Prototypen, um eine ausgewogene Balance zwischen Form und Funktion zu gewährleisten. Die Hauptinspiration stammt aus der Natur und den Proportionen des menschlichen Körpers. Dies führt zu einer ausgeprägten organischen Linienführung mit Wurzeln in der skandinavischen Designtradition und ist gleichzeitig zukunftsweisend.

 

Die Idee für X·TEND entsteht

Die Idee für eine Garderobe im Baukasten-Stil entstand durch Thomas’ Kindheitserlebnisse mit Lego und den Konstruktionsspielzeugen von Brio. Damals fragte er sich, ob es möglich wäre, den Kunden ein Spiel daraus zu machen, ihre ganz persönliche, einzigartige Garderobe zusammenzustellen. Er erinnert sich aus seiner Zeit mit Lego, dass auf der Rückseite der Packung immer alternative Bauvorschläge für die gekauften Steine standen. Und das war eigentlich das Lustigste. 

Designideen

Hier sind einige der Überlegungen, die sich Designer Thomas Pedersen im Rahmen des Designprozesses von X·TEND gemacht hat:

  • Die Idee hinter X·TEND basiert auf dem einfachen ”Scherenarmprinzip”. Doch anstatt eines einzigen Scherenarms, wie wir ihn von Lampen und Spiegeln kennen, sind die Scherenarme in Einzelelemente aufgeteilt, und es wurde ein System entworfen, mit dem man seine ganz persönliche Garderobe selbst gestalten und zusammenbauen kann.

  • Um das System so einfach wie möglich zu gestalten, wird es auf ein einziges Armgelenk-Element reduziert, das dann wiederholt und zu der gewünschten Garderobe zusammengefügt wird.

  • Es wurde festgestellt, dass 8 Arme eine ausreichende Anzahl von Aufstellungsmöglichkeiten bieten. Dies ergibt 14 Einhakpunkte. 

  • Aus den 8 Armen wurden eine Reihe von Konfigurationen entwickelt, die sehr gut funktionieren. Diese können dann gedreht, geklemmt und gedehnt werden, sodass sich ihr Charakter und Aussehen ändern. Darüber hinaus können viele dieser Konfigurationen unendlich erweitert werden.

  • Man kann sich gut vorstellen, mehr als eine Armlänge zu machen, bei der man das Verbindungselement und die Knöpfe wiederverwenden kann.

  • Wir stellen uns vor, die Arme aus recyceltem Kunststoff oder eventuell recyceltem Aluminium zu gießen.

  • Die Knöpfe sind in drei Größen konzipiert, wobei die beiden kleinsten aus Metall oder recyceltem Kunststoff gefertigt werden sollen. Die großen Knöpfe könnten aus Holz, Kork, DuPont Corian oder einem ähnlichen Material hergestellt werden.

  • Es können laufend weitere Materialien sowie andere Größen und Formen von Knauf-Knöpfen hinzugefügt werden, damit diese zur Mode/zum Stil passen. Darüber hinaus können Knauf-Elemente mit einer anderen Funktion wie Spiegel, Schlüsselhalter, Haken oder einem Regal usw. entwickelt werden.

 

GALLERI: Prototypen von X·TEND

X-TEND

Flexible Garderobenaufbewahrung

X·TEND ist auf Ästhetik und Nachhaltigkeit ausgelegt. Eine Box mit Tausenden von Kombinationsmöglichkeiten, sowie die Möglichkeit, 2 oder mehr Sets miteinander zu verbinden. So kann diese Garderobe personalisiert werden, damit sie zu jeder Art von Zuhause – und Wandmaß – passt.